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2019-SCZ-FCM

3-1 Sieg gegen den FC Muri

Zofinger Tagblatt - 26.08.2019 - Michael Wyss

SC Zofingen FC Muri

Topleistung in Sachen Effizienz

Die 2.-Liga-inter-Fussballer aus Zofingen bezwingen Muri mit 3:1.

In der 92. Minute schloss sich der Kreis: Zofingen-Goalie Alessandro Vodola hielt einen – nicht schlecht getretenen – Elfmeter von Luigi Milicaj und sicherte seinen Farben im zweiten Heimspiel der Saison den ersten Vollerfolg.

Eine gute Stunde zuvor hatte er bereits dafür gesorgt, dass der Gast aus Muri nicht in Führung gegangen war. Sowohl in der 18. als auch in der 29. Minute musste Vodola zweimal sein Können aufbieten, um für seine Vorderleute zu retten. «Er hat seinen Job gemacht, dafür ist er da», sagte SCZ-Trainer Flavio Catricalà, «wir wissen, dass er einer der besten Goalies in dieser Liga ist. Wir sind glücklich, dass wir ihn haben.»

Zofingens Erfolgsgarant auf der anderen Seite des Spielfeldes war Avni Halimi. Er sorgte in der 39. Minute dafür, dass die Einheimischen entgegen dem Spielverlauf mit einer Führung in die Pause gehen konnten. Nach einem Freistoss der Gäste machte Vodola das Spiel schnell und lancierte mit einem weiten Auskick den Konter der Thutstädter. Auf der linken Seite setzte sich Patrik Dibrani durch und bediente in der Mitte Halimi, der per Kopf problemlos das 1:0 erzielte.

Davon wahrscheinlich noch etwas euphorisiert, starteten die Gastgeber mit viel Vorwärtsdrang in die zweite Halbzeit. Es waren noch keine vier Minuten vergangen und die Zofinger durften bereits wieder jubeln. Diesmal zeichnete sich Halimi als Vorbereiter aus. Er bediente mit einem Pass in den Lauf Rade Joksimovic und dieser schaffte es gerade noch, den Ball am herauslaufenden Muri-Torhüter vorbeizuspitzeln und im Kasten unterzubringen. Zweite erwähnenswerte Chance – zweiter Treffer. «Das, was wir in der ersten Partie gegen Grenchen alles vergeben haben, haben wir diesmal gnadenlos ausgenutzt», freute sich Flavio Catricalà, «wir hatten besprochen, dass wir gradliniger werden wollen, und das hat bestens geklappt.»

Dem ersten Gegentreffer folgt beinahe ein Zweiter

Ganz ohne Schreckmoment ging es dann aber doch nicht. In der 61. Minute fand ein weiter Einwurf der Gäste den Weg durch den gesamten Strafraum zum freistehenden Matej Fehér. Dieser hatte nur noch Vodola vor sich und vermochte auch diesen mit einem satten Schuss zu bezwingen. Es war die Initialzündung, die den Murianern wenig später beinahe den Ausgleich beschert hätte. Das Glück war aber auf Zofinger Seite, als Simone Parentes Kopfball auf der Latte und nicht im Tor landete.

Für die Entscheidung sorgte in der 78. Minute schliesslich Avni Halimi. Nach einem schönen Direktspiel stand er ganz alleine vor FCM-Torhüter Dejan Grmaca. Der Stürmer zögerte und wollte es möglichst schön machen, benötigte letztlich aber etwas Glück, dass das Spielgerät den Weg über die Linie fand. Eine weitere solche Topmöglichkeit vergab Avni Halimi dann nonchalant in der Schlussphase.

Das hatte allerdings keinen Einfluss mehr auf den Ausgang der Begegnung, was für Erleichterung im Lager der Einheimischen sorgte. «Es war wichtig für die Mannschaft und den Verein, dass wir nicht bereits so früh in der Saison in Ranglistenstress geraten», sagte Flavio Catricalà, «die drei Punkte sind das Resultat einer absoluten Willensleistung, denn wir mussten lange untendurch. Am Schluss ist der Sieg für mich aber verdient.»

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