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2019-SCZ-Schötz

Sieg im Derby!

Zofinger Tagblatt - Printversion vom 13.05.2019 - Pascal Kamber

Oliver Jonjic Michele Scioscia, Nedim Brzina SC Zofingen FC Schötz


Der SC Zofingen holt beim 4:2-Derbysieg gegen den FC Schötz drei wichtige Punkte

Dem SC Zofingen ist der Auftakt in den Meisterschafts-Endspurt geglückt: Die Mannschaft von Trainer Flavio Catricalà setzte sich zuhause im Derby gegen den FC Schötz mit 4:2 durch und wahrte so in der 1.-Liga-Gruppe 2 den Anschluss an die über dem Strich klassierten Klubs. «Wir haben die ganze Woche intensiv auf diesen Sieg hingearbeitet», zeigte sich Patrik Dibrani erleichtert über die drei wichtigen Punkte. Der Zofinger Flügelstürmer ragte aus einem starken Kollektiv hervor: Das 2:1 und 4:1 schoss der Aarburger selbst, zudem stand er am Ausgangspunkt der beiden anderen Tore. «Es war ein gutes Spiel von mir, aber wir müssen weiterhin demütig bleiben und hart arbeiten», so Dibrani.

Begonnen hatte das Derby für den SC Zofingen denkbar schlecht. Aus dem Nichts ging der FC Schötz in der 16. Minute durch Ante Pekas vom Elfmeterpunkt aus 1:0 in Führung. SCZ-Aussenverteidiger Samuel Fernandes Da Silva konnte zuvor Nahuel Allou nur regelwidrig im Strafraum vom Ball trennen. Der Gastgeber liess sich nicht aus dem Konzept bringen. Nachdem der aufgerückte Innenverteidiger Nicolas Künzli (18. Minute) den Ausgleich per Kopf ebenso verpasste wie Avni Halimi mit seinem Weitschuss (24.), wurden die Offensivbemühungen in der 27. Minute belohnt. Patrik Dibrani nahm einen langen Ball perfekt an und zog in den Strafraum, ehe er vom Schötzer Luca Frey gefoult wurde. Den fälligen Penalty versenkte Halimi sicher zum 1:1. Der Ausgleich gab den Zofingern zusätzlichen Schub, doch weder der im Abseits stehende Anel Hodzic (32.) noch Michal Rakovan oder Patrik Dibrani mit ihren Distanzschüssen (34. und 44.) konnten vor der Pause nachlegen.

Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste aufgehört hatte: mit Vorteilen für den SC Zofingen. Das schlug sich auf der Anzeigetafel nieder. Nachdem der Treffer von Oliver Jonjic, dem Ex-Zofinger in Schötzer Diensten, in der 61. Minute wegen einer Abseitsstellung annulliert wurde, erzielte Patrik Dibrani im Gegenzug das 2:1. Er brauchte nur noch einzuschieben, nachdem Schötz-Torhüter Michael Lötscher den Schuss von Avni Halimi nach vorne abwehren konnte. Zwei Zeigerumdrehungen später passte Dibrani zu Almedin Hodzic, der einen Sprint über das halbe Feld hinlegte und Michele Scioscia in die Tiefe schickte. Der kurz zuvor eingewechselte Stürmer bedankte sich mit dem 3:1 für die tolle Vorarbeit. Jetzt war die Schötzer Gegenwehr gebrochen, und spätestens nach Dibranis 4:1 (69.) – er wurde von Halimi herrlich freigespielt – bestanden keine Zweifel mehr über den Ausgang des Derbys. Erst in der Nachspielzeit verkürzte Matthias Erni zum 2:4-Endstand. «Wie wir noch vor der Pause auf den Rückstand reagiert haben und zurückgekommen sind, war sehr wichtig», sagte Dibrani. Danach habe man vor allem einfach gespielt, «im Fussball reicht das» . Auch «Rückkehrer» Oliver Jonjic anerkannte die starke Zofinger Leistung in der zweiten Halbzeit. «Sie liefen mehr, kämpften mehr und wollten diesen Sieg unbedingt. Sie haben verdient gewonnen», sagte er.

Zofingen - Schötz 4:2 (1:1)
Trinermatten. – 270 Zuschauer. – SR: Gentile.

Tore: 16. Pekas (Penalty) 0:1. 27. Halimi (Penalty) 1:1. 61. Dibrani 2:1. 63. Scioscia 3:1. 68. Dibrani 4:1. 92. Erni 4:2.
Zofingen: Bossert; Fernandes Da Silva, Künzli, Rakovan, Ajil; Majic, Weber, Almedin Hodzic; Dibrani (84. Schwegler), Halimi (91. Arciresi), Anel Hodzic (59. Scioscia).
Schötz: Lötscher; Skeraj (77. Pinto), Huber, Stephan, Frey; Pekas, Daka, Allou (71. Roth), Nikmengjaj; Jonjic (64. Koch), Brzina (59. Erni).
Bemerkungen: Zofingen ohne Sieber (Ausland) und Luongo (verletzt). Schötz ohne Kurmann, Boussaha, Rapelli, Fischer, Aziri, Zobrist, Sinanovic, Rexhepi (alle verletzt) und Bühler (nicht im Aufgebot). 77. Skeraj scheidet verletzt aus. 80. Pfostenschuss Halimi.
Verwarnungen: 38. Brzina, 71. Dibrani, 76. Halimi (alle Foul).

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