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2019-Vorrunde-Saisonstart

2. Liga Interregional

Neue Saison - neues Glück?

Saisonstart SCZ Zofingen 1. Mannschaft 2. Liga interregional

Leicht angepasster Text vom Zofinger Tagblatt, vom 05. Juli 2019, Pascal Kamber.

Knapp zehn Wochen sind seit dem letzten Meisterschaftsspiel des SC Zofingen in der Saison 2018/19 vergangen. Die lange Sommerpause nutzte man bei den Thutstädtern, um den Abstieg in die 2. Liga inter zu verarbeiten und um etwas Abstand vom Fussball zu gewinnen. Wirklich zur Ruhe gekommen ist Flavio Catricalà in dieser trotzdem Zeit nicht. «In den letzten sech bis sieben Wochen habe ich pro Woche mind. 10 Stunden für den Verein investiert», sagt der Trainer. Auf seinem Programm standen viele Gespräche mit Spielern, damit eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt werden konnte.

Gleichwohl ist der 42-jährige Oftringer froh, dass der Ball auf der Trinermatten wieder rollt. «Wir wollen wieder in die Spur finden und dort ansetzen, wo die Mannschaft vor einem Jahr nach dem Aufstieg in die 1. Liga war», sagt Catricalà zu seinen Zielen für die Saison-Vorbereitung. In erster Linie gelte es, nach dem «heftigen» Abstieg die Spielfreude zurückzugewinnen. «Deshalb trainieren wir auch auf dem Hauptplatz, damit wir die schlechten Erinnerungen löschen können», erklärt Catricalà.

An Qualität zugelegt
Ein wichtiger Bestandteil in den letzten Wochen war das Kennenlernen. Schliesslich haben mit Jeffrey Bossert, Alban Selmanaj, Michal Rakovan, Nicolas Künzli, Eddy Luongo, Anel und Almedin Hodzic sieben Spieler den SC Zofingen verlassen. Ersetzt wurden die Abgänge mit Torhüter Remo Schenk, den Verteidigern Martin Berisha und Rouven Corti, den Mittelfeldspielern Dominik Fabbricatore, Rade Joksimovic und Skender Zeqiri sowie Stürmer Dario Dussin. «Wir sind sowohl in der Spitze wie auch in der Breite qualitativ besser besetzt. Und auf den Seiten habe ich Alternativen, die mir letzte Saison fehlten», ist Flavio Catricalà überzeugt.
Zusätzlich hat der Übungsleiter in Sejdi Beqiri und Eduard Nrejaj zwei eigene Junioren in die Mannschaft eingebaut, welche behutsam an das hohe Niveau herangeführt werden sollen.

Weil der SC Zofingen auf einen Sportchef verzichtet, hatte Catricalà bei der Zusammenstellung des Kaders freie Hand. «Ich will die Verantwortung für diese Mannschaft tragen und keine Spieler führen müssen, die nicht zur Philosophie passen. Im Amateurbereich auf Legionäre zu bauen, macht keinen Sinn», erklärt Catricalà. Stattdessen baue er auf Fussballer, die – mit Ausnahme von Dominik Fabbricatore – «in der Region verwurzelt sind und wissen, was sie in Zofingen antreffen.»

Mit Markus Mijatovic erhielt Catricalà ein bekanntes Gesicht als Assistenztrainer. «Wir sind zusammen aufgewachsen. Er erhält viele Kompetenzen und soll Erfahrungen sammeln», sagt der SCZ-Chefcoach über den zurückgetretenen Mittelfeldspieler des FC Rothrist.

Anhang:
 

Offizieller Kader, Stand 12.08.2019

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