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2020-SCZ-Muri

Dritter Sieg in Folge!

Pascal Kamber, Zofinger Tagblatt vom 28.09.2020

Dritter Sieg in Folge!

Manuel Weber führt SC Zofingen zum Heimsieg

Manuel Weber hatte nach dem Schlusspfiff im Heimspiel des SC Zofingen gegen den FC Muri doppelt Grund zur Freude. 2:0 gewann der Gastgeber das 2.-Liga-inter-Duell gegen die Freiämter, und der Captain steuerte beide Tore zum Heimsieg bei. «Das passiert mir nicht alle Tage, schliesslich bin ich nicht als Torjäger bekannt. Umso schöner ist es, konnte ich der Mannschaft so helfen», sagte Weber. Insbesondere sein zweiter Streich war sehenswert. Nach einem Foul an SCZ-Aussenverteidiger Luca Lenzin legte sich Weber den Ball an der Strafraumgrenze zurecht und zirkelte ihn zur Überraschung aller über die Mauer am nahen Pfosten vorbei zum 2:0 ins Netz. «Ich habe gesehen, dass wir in der Mitte körperlich unterlegen sind und der Torhüter nicht ideal steht. Danach traf ich den Ball gut», beschrieb Weber die Entscheidung der Partie. Der Führungstreffer fiel bereits in der Startphase. In der 4.Minute preschte Eduard Nrejaj auf der rechten Seite nach vorne und flankte in den Strafraum. Weil der Ball unglücklich an die Hand von Muris Kastriot Tafa sprang, bekam der SC Zofingen einen Elfmeter zugesprochen. Manuel Weber übernahm die Verantwortung und verwandelte präzise zum 1:0 in die linke untere Ecke. Muri brauchte danach einige Minuten, um wieder in die Gänge zu kommen. Je näher die Pause rückte, desto aktiver wurden die Gäste. Zählbares schaute bei ihren Aktionen aber nichts heraus.

Auf den letzten Metern fehlte die nötige Präzision.

Dieses Bild änderte sich nach dem Seitenwechsel. In der 52. Minute musste sich SCZ-Torhüter Jeff Bossert bei Daniele Garofalos Kopfball mächtig strecken, und in der 59.Minute rollte der Freistoss von Joao Ferreira Leite haarscharf am Pfosten vorbei. Erst, als Muri in der Schlussphase die Offensive noch stärker forcierte, fand auch der SC Zofingen vermehrt Räume für schnelle Gegenstösse vor. Weil aber die Passe auf den letzten Metern nicht sauberfertig gespielt wurden, verpasste es der SCZ, den Sack früher zuzumachen. Es sollte am Ende der einzige Makel an einem ansonsten gelungenen Arbeitstag bleiben. «Wir sind gut ins Spiel gekommen, danach hat uns Muri mit seinen spielerischen Qualitäten unter Druck gesetzt. Mit einer solidarischen Leistung haben wir die zweite Halbzeit souverän runtergespielt», sagte Manuel Weber.

Zofingen - Muri 2:0 (1:0)
Trinermatten. – 150 Zuschauer. – Tore: 5. Manuel Weber (Penalty) 1:0. 87. Manuel Weber 2:0.
Zofingen: Bossert; Lenzin, Sieber, Almedin Hodzic, Kryeziu; Schwegler (54. Freyenmuth), Michael Weber, Manuel Weber, Nrejaj (54. Scioscia); Sidler (75. Carubia); Anel Hodzic (85. Beqiri).
Muri: Hofer; Brügger, Garofalo, Parente, Stojkovski; Tafa (62. Furrer), Ferreira Leite, Streuli; Gashi (69. Ntsika), Ravelli (79. Iloski), Trüb.
Bemerkungen: Zofingen ohne Corti, Ott, Arciresi (alle verletzt), Kessler (Schule) und Yigit (gesperrt). Muri ohne Bajric, Justino, Nikolla, Völker (alle verletzt) und Stadelmann (privat). – Verwarnungen: 13. Trüb (Foul), 26. Schwegler, 30. Stojkovski, 45. Parente (alle Spielverzögerung), 45. Anel Hodzic, 55. Tafa (beide Foul).

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