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News-Eintrag

Unentschieden gegen den FC Einsiedeln

von Zofinger Tagblatt am 14.04.2022
Unentschieden gegen den FC Einsiedeln

Nach turbulenten Tagen kommt der SC Zofingen beim Debüt von Radovan Nikolic als Trainer im Nachtrags-Heimspiel in der 2.-Liga-inter-Gruppe 5 gegen den FC Einsiedeln zu einem 1:1.

Es waren sieben ereignisreiche Tage, die hinter dem SC Zofingen liegen. Nachdem vor einer Woche Radovan Nikolic als neuer Trainer und somit als Nachfolger von Hansruedi Birrer präsentiert wurde, folgte zwei Tage später der Herzstillstand von Ersatztorhüter René Achterberg während des Aufwärmens für das Heimspiel gegen den FC Grenchen. Vier Tage später konnten die Thutstädter diese intensive Zeit nun versöhnlich abschliessen: Im Nachtrags-Heimspiel in der 2.-Liga-inter-Gruppe 5 gegen den FC Einsiedeln kamen die Zofinger am Mittwochabend zu einem 1:1 und damit zum ersten Punktgewinn in dieser Rückrunde. «Grundsätzlich müssen wir jeden Punkt mitnehmen, da dürfen wir uns nicht beschweren», sagte Radovan Nikolic nach seinem Einstand an der SCZ-Seitenlinie. «Trotzdem wären heute die drei Zähler dringelegen.»

Zofinger agieren bei ihren Abschlüssen zu überhastet

Der Oftringer bezog sich damit vor allem auf die mangelnde Chancenauswertung seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit. Den Auftakt machte Devin Baumann, der den Ball in der 60. Minute «herrlich» an die Latte schlenzte. Eine knappe Viertelstunde später war es wiederum Baumann, der einen Abpraller nach dem Schuss von Marin Martinovic neben das Gehäuse setzte. In der 83. Minute rauschte Fabian Sidlers Geschoss knapp am Pfosten vorbei, und zu schlechter Letzt fehlten dem vorgerückten Innenverteidiger Sven Schaffner bei seinem Abschluss nach einem Konter die Kräfte. «Wir haben teilweise übermotiviert agiert. Meine Spieler wollten ihr Bestes geben, haben aber die falschen Entscheidungen getroffen», kommentierte Radovan Nikolic die Szenen.

Nur einmal wählten die SCZ-Spieler den richtigen Weg: In der 28. Minute preschte Joêl Richner nach vorne und bediente Fabian Sidler. Dessen Schuss liess Einsiedelns Torhüter Dennis Räber nach vorne abprallen, worauf Gian Reto Bleuel zum 1:0 abstauben konnte.

Jeff Bossert rettet den Punkt mit zwei Glanzparaden

Einsiedelns Antwort folgte noch vor dem Pausenpfiff. Nach einem Freistoss lenkte Oliver Borner in der 43. Minute einen Schuss von Timo Steiner aus abseitsverdächtiger Position zum Ausgleich ab. Ansonsten bekamen die Zuschauer von den Gästen aus der Innerschweiz nicht viel zu sehen. Zu ideen- und zu harmlos agierte der Tabellenvorletzte. Und trotzdem wäre Einsiedeln kurz vor Schluss doch noch zum «Dreier» gekommen, als Michael Akinrinmade und Michael Nützel in der Nachspielzeit aus bester Position an SCZ-Torhüter Jeff Bossert scheiterten. «Für diese zwei ‹Big Saves› müssen wir uns bei ihm bedanken», lobte Radovan Nikolic seinen Schlussmann.

So blieb es letztlich beim 1:1 – einem Resultat, auf dem Nikolic und seine Schützlinge nach den zuletzt turbulenten Tagen aufbauen können. «Wir dürfen jetzt nicht verzweifeln, sondern müssen weiterarbeiten», sagte Radovan Nikolic. Was er damit meinte, lag nach der Partie auf der Hand: «Neben dem Umschaltspiel müssen wir vor allem bei unseren Chancen mehr Variationen erarbeiten.»

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