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News-Eintrag

Trennung von Cheftrainer Hansruedi Birrer

30.03.2022
Trennung von Cheftrainer Hansruedi Birrer

Der SC Zofingen trennt sich per sofort von Cheftrainer Hansruedi Birrer.

Hansruedi Birrer ist nicht mehr Cheftrainer des SC Zofingen. Der Vereinsvorstand will mit dieser Massnahme dem Team neue Impulse setzen, nachdem die bisherigen Resultate in der Rückrunde nicht den Erwartungen entsprechen. Interimsweise übernimmt Assistenztrainer Daniel Hofmann die sportliche Verantwortung. Ein neuer Trainer soll in Kürze vorgestellt werden.

Hansruedi Birrer trat 2020 den Posten als Cheftrainer an, mit der Aufgabe das Fanionteam des SC Zofingen zu verjüngen und sportlich weiterzuentwickeln. Nach einer hervorragenden ersten Saison und dem guten dritten Tabellenplatz, schaffte es das Team unter seiner Verantwortung in dieser Saison nicht, an diese Resultate anzuknüpfen.

Hansruedi Birrer ist während den 2 Jahren beim SCZ durch seine intensive Arbeit auf dem Platz und der stets offenen und ehrlichen Kommunikation gegenüber dem Verein positiv aufgefallen. Der SC Zofingen dankt Hansruedi Birrer für seinen grossen Einsatz und seine Professionalität während seines gesamten Engagements und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute und viel Erfolg!

 

Zofingen, 30. März 2022

Sportclub Zofingen

 

Bericht des Zofinger Tagblatts vom 31.03.2022

Rückzug zum Wohl des Vereins

Nach den ungenügenden Resultaten trennen sich der SC Zofingen und Trainer Hansruedi Birrer per sofort.

Der enttäuschende Start in die 2.-Liga-inter-Rückrunde mit drei Niederlagen und keinem erzielten Treffer zieht beim SC Zofingen Konsequenzen nach sich. Gestern Mittwoch teilten die Thutstädter mit, dass sich der Klub und Trainer Hansruedi Birrer in gegenseitigem Einvernehmen getrennt haben. Mit dieser Massnahme erhofft sich der Vorstand neue Impulse für das Fanionteam, das auf Rang zehn liegend in Gruppe 5 nur noch fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze aufweist. «Von den letzten sieben Meisterschaftspartien gingen sechs verloren. Vor allem in der Rückrunde war die Präsenz auf dem Platz und in der gegnerischen Box nicht mehr vorhanden», sagt SCZ-Sportchef Andreas Bomm.

Das Fehlen des Leaders und ein schwieriger Spagat

Wie Bomm weiter erklärt, habe man in der Winterpause im Rahmen der Möglichkeiten gehandelt, um der sportlichen Baisse entgegenzuwirken. «Wir haben die Abgänge gut kompensiert», sagt er. Bitter sei die Verletzung von Captain Manuel Weber, der sich beim Rückrundenstart in Dietikon bereits wenige Minuten nach dem Anpfiff einen Meniskusriss zuzog und für den Rest der Saison ausfällt. «Manuel fehlt uns als Leader», sagt Bomm. Auf die Verpflichtung von gestandenen Routiniers verzichtete der SC Zofingen in der Winterpause nicht zuletzt deshalb, weil der Klub seit Mai 2020 als Mitglied des Team Aargau konsequent auf die Jugend setzt und keine finanziellen Risiken eingehen will. Das Festhalten an der Philosphie führt dazu, dass der Spagat zwischen Nachwuchsarbeit und sportlichem Erfolg für den SCZ noch schwieriger zu bewerkstelligen ist. «Der Konflikt mit der Philosophie ist sicher da. Uns war immer klar, dass es Schwächephasen geben wird», sagt Bomm. Er betont aber im gleichen Atemzug, dass man trotzdem nicht alles über den Haufen werfen werde: «Wir ziehen unsere Strategie weiter und passen allenfalls im Sommer einige Punkte an.»

In diesem Zusammenhang kann und will der SCZ-Sportchef Hansruedi Birrer keine Vorwürfe machen. Schliesslich habe er mit dem dritten Rang in der coronabedingt verkürzten Saison 2020/21 bewiesen, was mit dem vielen Talent möglich ist. «Hansruedi hat den eingeschlagenen Weg befolgt und die jungen Spieler gefördert. Leider hat es das Team unter seiner Verantwortung in der zweiten Saison nicht geschafft, an die starken Resultate anzuknüpfen», sagt Andreas Bomm.

Für Hansruedi Birrer kommt das Ende seines Engagements beim SC Zofingen nicht unerwartet. «Als Trainer wird man an den Ergebnissen gemessen, und die waren unbefriedigend», sagt der bald 53-jährige Oftringer. Aus diesem Grund habe er sich zum Wohl des Vereins für einen Rückzug entschieden. «Es braucht jemanden, der frischen Wind reinbringt», sagt Birrer. Rückblickend habe man es letzten Sommer nach dem Abgang von Mittelfeldstratege Michael Weber zu Baden verpasst, die eine oder andere Führungskraft nach Zofingen zu lotsen. Das rächte sich spätestens mit dem Ausfall von Manuel Weber. «Mit seiner Verletzung und jener von Tim Lüscher noch vor Saisonbeginn ist viel Qualität weggebrochen», sagt Birrer.

Daniel Hofmann bis auf weiteres Interimstrainer

Über seine persönliche Zukunft hat sich Hansruedi Birrer noch keine Gedanken gemacht. «Ich werde runterfahren und mich erholen. Die vergangenen Monate haben viel Kraft gekostet», sagt er. Beim SC Zofingen übernimmt bis auf weiteres Birrers bisheriger Assistent Daniel Hofmann interimistisch das Zepter. Hofmann besitzt alle nötigen Diplome und könnte somit theoretisch bis zum Saisonende Trainer des SCZ bleiben.

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