Aargauer Cup: SCZ gewinnt in der zweiten Runde gegen den FC Seon mit 5:4 nach Eltmeterschiessen
Bei unseren Senioren 30+ scheint sich langsam ein Muster abzuzeichnen: Verlieren gehört momentan nicht unbedingt zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Nach dem gelungenen Saisonstart und der Tabellenführung darf nun auch im Cup weitergeträumt werden.
Gegen den FC Seon war dafür allerdings ein längerer Arbeitstag nötig. Die Gäste spielen eine Stufe höher und entsprechend durfte man gespannt sein, wie sich unsere Senioren gegen diesen Gegner schlagen würden. Die Antwort darauf fiel erfreulich aus. Der SCZ hielt dagegen, liess sich auch von schwierigen Phasen nicht aus der Ruhe bringen und zwang die Seoner bis ins Elfmeterschiessen.
Und dort ist bekanntlich vieles möglich. Technik hilft, gute Nerven vermutlich noch etwas mehr. Genau diese hatten an diesem Abend die Zofinger. Mit 5:4 nach Elfmeterschiessen sicherten sich unsere Senioren das Weiterkommen und dürfen damit auch in der nächsten Runde noch mittun.
Dass die Entscheidung erst vom Punkt fiel, passt irgendwie zum bisherigen Auftritt dieser Mannschaft. Es muss nicht immer alles schön und souverän aussehen – entscheidend ist, dass man einen Weg findet. Und genau das gelingt den Senioren momentan ziemlich gut. Auch wenn es eng wird, scheint die Mannschaft das Vertrauen zu haben, dass am Ende noch etwas drinliegt.
Damit bleibt neben der Meisterschaft auch der Cup weiterhin ein Thema. Wer in der nächsten Runde wartet, wird neu ausgelost. Für den SCZ spielt das vorerst aber eine untergeordnete Rolle. Wer im Cup weiterkommen will, muss früher oder später ohnehin die Aufgaben lösen, die einem zugelost werden.
Viel wichtiger ist die Erkenntnis, dass unsere Senioren ihren guten Schwung aus der Meisterschaft auch in den Cup mitnehmen konnten. Der Saisonstart stimmt, die Resultate stimmen – und offensichtlich auch die Nerven vom Elfmeterpunkt.
Vorerst also: Aufgabe erfüllt und eine Runde weiter. Wohin die Cup-Reise noch führt, werden wir sehen. Gegen ein paar weitere solche Abende hätte jedenfalls niemand etwas einzuwenden.